In Nordrhein-Westfalen sind etwa ein Drittel der Selbstständigen Frauen. Frauen gründen mehrheitlich anders als Männer: häufiger in Branchen mit hohem Konkurrenzdruck und mit geringem Eigenkapital. Auch ihre Motive unterscheiden sich oft von denen der männlichen Gründer: Im Vordergrund steht der Wunsch, eigene Ideen zu verwirklichen und selbstständig zu arbeiten. Dass Frauen zu zwei Dritteln im Dienstleistungssektor gründen, liegt nahe: es spiegelt ihr Ausbildungs- und Beschäftigungsprofil wider. Das zeitliche Engagement variiert, je nachdem, ob die Gründung in Teilzeit erfolgt oder beispielsweise ein Familienbetrieb übernommen wird. Manche Frauen gründen, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, andere erst nach der Familienphase. Die Landesregierung ermutigt und unterstützt Frauen bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit.
