Um einen Beitrag zur juristischen und verfassungsrechtlichen Dimension der potentiellen Einführung eines "Betreuungsgeldes" zu leisten, hat die Friedrich-Ebert-Stiftung ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die renommierte Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms (Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg) hat sich mit dem familienpolitischen Instrument "Betreuungsgeld" befasst und untersucht, wie es sich mit anderen (verfassungs-)rechtlichen Grundsätzen verträgt.
Stand: November 2010
http://library.fes.de/pdf-files/do/07492.pdfDiese Broschüre gibt einen ersten Überblick zu verschiedenen Themen des Eherechts.Sie bezieht sich auf Ehen, die deutschem Recht unterliegen. Die Broschüre dient lediglich der ersten Hilfestellung und Orientierung.
Sie gibt Auskunft zu folgenden Themen:
Rechtsfragen zur ehelichen Lebensgemeinschaft (Kapitel 1)
Besonderheiten beim vorübergehenden oder dauernden Getrenntleben der Eheleute (Kapitel 2)
Kurze Darstellung des Scheidungs- und Scheidungsfolgenrechts unter Berücksichtigung des am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Unterhaltsrechts und der am 1. September 2009 in Kraft getretenen Änderungen im Recht des Versorgungs- und Zugewinnausgleichs. Diese Reformen sind weitere wichtige Schritte hin zu einer modernen Familienpolitik
Gerichtsverfahren bei einer Scheidung nach dem ab 1. September 2009 geltenden neuen Recht (Kapitel 5)
Besonderheiten des Ehe- und Familienrechts in den neuen Bundesländern (Kapitel 6).
Stand: Dezember 2009
http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/broschueren_fuer_warenkorb/Das_Eherecht.htmlDas Deutsche Jugendinstitut (DJI) betreibt Forschung in den Bereichen Kinder und Kinderbetreuung, Jugend und Jugendhilfe, Familie und Familienpolitik, Geschlechterforschung und Frauenpolitik, Social Monitoring und Übergänge in Arbeit. Die Seite bietet eine umfangreiche Dokumentation über die durchgeführten und aktuellen Projekte.
http://www.dji.de/Der Internetratgeber des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen informiert über Leistungen, Einrichtungen, rechtlichen Vorschriften und Beratungsangebote für Familien. Darüber hinaus gibt es wertvolle Tipps, die sich an den Bedürfnissen von Familien in allen Lebenssituationen orientieren.
http://www.familienratgeber-nrw.de/Der Anfang 2012 erschienene „Familienreport 2011 – Leistungen, Wirkungen, Trends“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, informiert über die Lebenssituation von Familien in Deutschland. Schwerpunktmäßig behandelt werden die Themenbereiche „Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Zeit für Verantwortung in der Familie“, „Elterngeld und Elternzeit mit Fokus Väter“ sowie der Bereich „Gute Entwicklung von Kindern“.
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=176198.htmlAuf der Seite wird die Gewalt gegen Kinder in verschiedenen Facetten aufgezeigt, es gibt ein Verzeichnis von Ansprechpartner/innen, Links und Downloads sowie Literaturhinweise zum Thema. Das Internetangebot verantworten die Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS), der Landesinitiative Gesundheit von Mutter & Kind und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.
http://www.gewalt-gegen-kinder.de/Auf der Seite des Bundesfamilienministeriums finden Sie Informationen über Ziele und Aktivitäten bestehender lokaler Bündnisse. Diese werden von Vertretungen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, aus der Landes- und Kommunalpolitik, aus Unternehmen, Verbänden, Kirchen, freien Wohlfahrtsträgern und Elterninitiativen getragen und umfassen Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuungsangebote in ihrer Region.
http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministern aller Bundesländer gegründet, um jugendschutzrelevante Angebote im Internet zu überprüfen. Auf den Seiten finden Sie zahlreiche Informationen zum Thema sowie Broschüren und Materialien zum Download.
http://www.jugendschutz.net/Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat auf Basis einer repräsentativen Studie, dem Generations and Gender Survey, herausgearbeitet, was genau den Wunsch nach Kindern und die Verwirklichung von Kinderwünschen beeinflusst. Rund 10.000 Menschen wurden im Jahr 2005 in Deutschland zu ihrer Lebenssituation, zu ihren Vorstellungen von Familie und Ehe und dazu befragt, was (weitere) Kinder in ihrem Leben verändern würden und welche Erwartungen sie an Familienpolitik haben. Herausgegeben wurde die Publikation von der Robert Bosch Stiftung. Stand 2006.
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Kinderwunsch.pdfJugendliche können sich auf dieser Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu den Themen Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Verhütung informieren.
http://www.loveline.de/Die Seite des Landesverbandes informiert über Mütterzentren in Nordrhein Westfalen und ihre Aufgaben. Außerdem finden Sie dort Informationen zu Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen der Mütterzentren.
http://www.muetterbuero-nrw.de/index.htmDie Studie des Statistischen Bundesamtes stellt fest, dass immer mehr Frauen in Deutschland kinderlos bleiben. So wird unter anderem ein starkes Ost-West-Gefälle festgestellt (es gibt mehr kinderlose Frauen im Westen) und beobachtet, dass Akademikerinnen häufiger kinderlos sind als Nicht-Akademikerinnen. Nicht erfasst wurden von der Studie die Gründe für die Kinderlosigkeit der Frauen. Stand August 2009.
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pk/2009/Kinderlosigkeit/begleitheft__Kinderlosigkeit,property=file.pdfDie Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt unter anderem: Unbezahlte Arbeit trägt erheblich zum Wohlstand einer Gesellschaft bei - und ist meistens Frauensache.
http://www.oecd.org/document/17/0,3746,de_34968570_35008930_47572433_1_1_1_1,00.htmlIm Rahmen der Debatte um den demografischen Wandel und die zunehmende Alterung der Gesellschaft wird auch immer wieder die Frage nach den Gründen für die niedrige Zahl an Geburten in Deutschland aufgeworfen. In dem Beitrag wird untersucht, welche Rolle die finanzielle Situation von Paaren bei ihrer Entscheidung für ein Kind spielt. Die Berechnungen basieren auf den nordrhein-westfälischen Daten des Mikrozensus-Panels. In der Veröffentlichungsreihe "Statistik kompakt" des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) werden Fragestellungen des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens aufgegriffen, um in möglichst kompakter Form zu den jeweiligen Themen statistische Hintergrundinformationen zu liefern und Aufschluss über mögliche Auswirkungen zu geben.
https://webshop.it.nrw.de/webshop/download.php?id=16327Ein Internetportal des des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen über Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen mit zahlreichen Informationen, Tipps und Terminen zum Thema Vater-sein.
http://www.vaeter.nrw.de/Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zur Familienarbeit in Deutschland
Zum nunmehr sechsten Mal legt Vorwerk gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach die „Vorwerk Familienstudie“ vor. Eine wichtige Erkenntnis auch in diesem Jahr: Die gesellschaftliche Wertschätzung von Familien- und Hausarbeit wird von der Bevölkerung wieder in wachsendem Maße als unzureichend empfunden.
Stand: Juli 2010
https://corporate.vorwerk.com/fileadmin/data/pdf/Publikationen/vorwerk_familienstudie_2010.pdfIn dem WSI Diskussionspapier der Papier der Hans Böckler Stiftung wird ein Phänomen in den Blickpunkt gerückt, das bislang wenig erforscht ist: Frauen als „Familienernährerinnen“. Wenn Frauen die finanzielle Verantwortung für die Familie übernehmen, bleiben sie dennoch hauptverantwortlich für Kinder und Haushalt. Ein Großteil der Frauen gerät zudem unfreiwillig in die Rolle der Familienernährerin. Dies sind erste Ergebnisse zweier durch die Hans-Böckler-Stiftung geförderter Forschungsprojekte. Sie untersuchen, wie Frauen in die Rolle der Hauptverdienenden in einer Familie kommen, wie sie diese Situation erleben und ob sich dadurch ihr Arbeitspensum in Haushalt und Familie reduziert.
Stand: Juli 2010
http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_diskp_170.pdfIn dem Diskussionspapier des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) e. V. Berlin werden die sozialstrukturellen Rahmenbedingungen für beide Geschlechter aufgezeigt, unter denen eine Familiengründung ausbleibt oder aufgeschoben wird. Der Aufsatz ist als Discussionspapers 473 veröffentlicht worden. Stand Februar 2005.
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/42980/dp473.pdfFrauen tragen die Hauptlast der unbezahlten Arbeit im Haushalt. Ihr berufliches Fortkommen wird dadurch erheblich erschwert. Das gilt vor allem für Frauen mit geringem Einkommen, wie eine international vergleichende Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) deutlich macht. Die englischsprachige Studie von Jan Paul Heisig: „Who Does More Housework: Rich or Poor? A Comparison of 33 Countries“ erschien in der Zeitschrift American Sociological Review. Eine deutsche Pressemitteilung zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung gibt es auf der WZB-Homepage.
http://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/haushalt-ist-frauensache-vor-allem-aermere-frauen-sind-belastetDieses Diskussionspapier des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung liefert Informationen zur Dauer des Leistungsbezugs und Aufstiegschancen von Müttern. Dabei ist für die Autoren die Haushaltsstruktur von entscheidender Bedeutung für die materielle Lage von Familien. Die Armutsgefährdung und die Angewiesenheit auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende von Alleinerziehenden und Paarhaushalten mit Kindern unterscheiden sich erheblich. In der Untersuchung wird die Länge des Bezugs von Grundsicherungsleistungen nach SGB II von Müttern mit administrativen Daten betrachtet und die Chancen zur Überwindung der Hilfebedürftigkeit mit Hilfe von Verweildauermodellen geschätzt. Beiden Haushaltstypen (Paare und Alleinerziehende) stehen Ressourcen und Handlungsoptionen in unterschiedlichem Ausmaß zur Verfügung. Es wird herausgearbeitet, wie der Kinderbetreuungsaufwand, die individuellen Arbeitsmarktchancen und evtl. subjektive Orientierungen die Chancen zur Beendigung der Hilfebedürftigkeit beeinflussen und wie sich die Einflussfaktoren zwischen den beiden Haushaltskonstellationen unterscheiden. Der Kinderbetreuungsaufwand schränkt die Chancen der Alleinerziehenden stärker ein, Paarhaushalte verfügen über einen strukturellen Vorteil, der dem Vorhandensein von zwei Erwachsenen im Haushalt geschuldet ist.
Stand März 2010
http://doku.iab.de/discussionpapers/2010/dp0810.pdf