WZB Mitteilungen Nr. 129
Sie finden in diesem Heft verschiedene Aufsätze zum Thema Geschlecht, Macht und Arbeit.
Stand: September 2010
http://www.wzb.eu/de/publikationen/wzb-mitteilungen/wzb-mitteilung/129„Einheitsgröße 9 für Schutzhandschuhe ist so effektiv wie Sommerreifen bei Glatteis“ - Erkenntnisse aus dem Gender-Prozess bei der Stadt Köln
Die zweite Gender-Phase in Köln ist erfolgreich abgeschlossen. Zur praktischen Anwendung von Gender Mainstreaming standen bei sechs Arbeitsbereichen Effizienz und Zielgenauigkeit im Vordergrund.
Die fertig gestellte Broschüre enthält alle Ergebnisse: Von einem geplanten Netzwerk mit Kölner Partnerstädten, bis hin zur einer geschlechtsspezifischen Berücksichtigung bei der Auswahl von Exponaten des NS-Dokumentationszentrum.
http://www.frauennrw.de/links/Gender-Bericht-Koeln.pdf
Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist der nationale Knotenpunkt zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Das CEWS fungiert als Think Tank für dieses Politikfeld, gibt Denkanstöße, initiiert Veränderungsprozesse, die es wissenschaftlich begleitet und gestaltet die erforderlichen Transferprozesse zwischen Wissenschaft und Politik aktiv mit.
http://www.gesis.org/cewsIn der Datenbank der Fachstelle für Gender in Nordrhein-Westfalen suchen und finden Sie bereits eingetragene Projekte und Angebote der Mädchenarbeit. Als Einrichtung oder Träger eines Projekts oder einer Maßnahme der Mädchenarbeit in Nordrhein-Westfalen, können Sie unter der Rubrik Eingabe Ihre Angebote eintragen.
http://maedchenarbeit.gendernrw.deGrundlegende Weichen für die Arbeitskarrieren von jungen Frauen und Männern werden am Übergang von der Schule in den Beruf (ÜSB) gestellt. Um die Erfolg von Projektarbeit in diesem Bereich zu vergrößern, zieht das Projekt GenderINSIDE ÜSB der Gender Werkstatt im FrauenForum e.V. in Münster das Fazit: Wer gendert, arbeitet besser. Die Analyse und Zusammenarbeit mit Projekte aus den Handlungsfeldern Berufswahlpass, Berufswahl-Gütesiegel, Individuelle Beratung und (regionales) Übergangsmanagement zeigt dies deutlich. Anhand von Praxisbeispielen wird dokumentiert, wie die Implementierung von Gender die Qualität der Projekte im ÜSB optimieren kann. Stand Januar 2008.
http://www.frauenforum-muenster.de/fileadmin/downloads/Doku_gender_inside_UESB.pdfIn dieser Publikation der FES (Friedrich-Ebert-Stiftung) finden Sie Interviews, Berichte aus der Arbeit und verschiedene Aufsätze zum Thema Frauenpolitik und Gender der FES.
Stand: 2010
http://library.fes.de/pdf-files/frauen/07488.pdfDie Internetseite gehört zu dem gleichnamigen Projekt des Vereins LIFE - Frauen entwickeln Ökotechnik e. V. aus Berlin. Sie finden dort Informationen, Publikationen, Foren und Veranstaltungen zur Gender-Perspektive in Umweltpolitik und -forschung.
http://www.genanet.de/Ziel dieses Projektes ist es, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Ungleichbehandlung zu überwinden und innovative Entwicklungen in Arbeitsforschung, Arbeitspolitik, Arbeitsgestaltung und Arbeitsforschungsförderung zu initiieren. Das Projekt ist Teil des Projektverbundes Zukunftsfähige Arbeitsforschung, der vom Bundesforschungsministerium gefördert wird und an der Universität Marburg angesiedelt ist.
http://www.gendanetz.de/Eine Expertise der Hand Böckler Stiftung von Dr. Gabriele Schambach.
Angesichts der hohen Summen in den Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung stellt sich die Frage, welche beschäftigungsrelevanten Aspekte in den Konjunkturpaketen enthalten sind und wie sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer davon begünstigt oder benachteiligt sind. Dazu wurden die Einzelmaßnahmen nach Branchen untersucht und in den Kontext aktueller Arbeitsmarktsituation gestellt. Neben einer kritischen Einschätzung der Konjunkturpakete als Ganzes werden ebenso Veränderungsvorschläge staatlicher Interventionsstrategien sowie Überlegungen zur Nutzung der Krise als Chance vorgestellt.
Stand: März 2010
http://www.boeckler.de/pdf_fof/S-2009-285-3-1.pdfDer Gender-Index ist eine Kooperation der Hans Böckler Stiftung und des Bundesamtes für Raumwesen und Bauordnung. Der Index misst die Chancengleichheit oder –ungleichheit von Frauen und Männern in Ihrer Region und zeigt sie auf einer interaktiven Karte an.
http://www.gender-index.de/index.htmlZentrales Anliegen des Kompetenzzentrums für Gender Mainstreaming ist es, Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, -Politik, Verwaltung, Wirtschaft -, bei der Umsetzung der Gender Mainstreaming-Strategie zu unterstützen. Zu seinen Leistungen gehören Bildung, Beratung und Prozessbegleitung. 2004-2006 hat G/I/S/A im Auftrag des Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt ein Gender-Mainstreaming-Konzept umgesetzt. Mit seinem Internetangebot informiert das Gender-Institut über seine Aktivitäten: Forschung, Bildung und Beratung, Instrumente und Dokumente, Projekte, Veranstaltungen sowie das Thema Gender Mainstreaming, Datenbanken für Sachsen-Anhalt und Partner/innen.
http://www.g-i-s-a.de/Die Dokumentation der Fachtagung mit dem Titel "Gender-Kompetenz in Bildungsforschung und -praxis", die am 20. November 2007 in Recklinghausen stattfand, erläutert das Konzept, die Erfahrungen und die weiterführenden Ergebnisse des Modellprojektes "Gender-Qualifizierung für die Bildungsarbeit". Stand April 2008.
http://www.gender-qualifizierung.de/Doku_Fachtagung.pdfAuf der Seite finden Sie Grundlageninformationen zum Thema Gender Mainstreaming wie Definitionen, Ziele, Strategien, Handlungsfelder, Instrumente. Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbände, Wissenschaft, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und Beratende erhalten jeweils spezifische Informationen. Außerdem informiert die Seite über die Entstehung und Angebote des GenderKompetenzZentrums. Es ist als anwendungsorientierte Forschungseinrichtung im Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) an der Humboldt Universität zu Berlin angesiedelt.
http://www.genderkompetenz.info/Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt auf der Seite zentrale Informationen über Gender Mainstreaming wie Hintergrund, Definitionen, Vorgaben, Verfahren, Literatur, Links und Ähnliches zur Verfügung.
http://www.gender-mainstreaming.net/In diesem Forschungsfeld wird erprobt, wie die Gleichstellungsperspektive in der Städtebaupolitik und in städtebaulichen Planungen und Realisierungen einbezogen werden kann. Kern des Forschungsfelds ist die Erarbeitung übertragbarer Strategien zur Integration von Gender Mainstreaming in das Verwaltungshandeln sowie deren systematische Steuerung. Das Forschungsfeld ist Teil des Forschungsprogramms Experimenteller Wohnungs- und Städtebau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundsamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Über die Internetseite sind eine Sammlung gute Beispiele, ein Werkstattbericht, der Endbericht von 2006 und ein Fazit zum Thema abrufbar.
http://www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_22560/BBSR/DE/Raumentwicklung/RaumentwicklungDeutschland/GenderMainstreaming/gendermainstreaming__node.html?__nnn=trueDer Leitfaden, der von der G.I.B - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH, Bottrop, 2002 heraus gegeben wurde, dient als Sensibilisierungsinstrument für Beraterinnen und Berater, die betriebliche Beratungsprojekte umsetzen und entwickeln sowie als Entscheidungshilfe für Regionalsekretärinnen und -sekretäre und andere arbeitsmarktpolitische MultiplikatorInnen, die über eine Förderung von Projekten in der arbeitsorientierten Modernisierung entscheiden.
http://www.frauennrw.de/links/Gender_Mainstreaming_in_betrieblichen_Beratungsprojekten_2002.pdfDas Grundsatzpapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) verfolgt die Absicht, jede Einrichtung und Organisation in der Suchthilfe sowie Wissenschaft und Lehre in diesem Bereich für die Notwendigkeiten einer geschlechtersensiblen Sichtweise zu sensibilisieren, welche die männerspezifische und frauenspezifische Lebensweisen und Arbeitsbedingungen thematisiert. Das Papier soll auch zur Diskussion und Entwicklung eigener Strategien und Maßnahmen anregen und motivieren, den Auftrag des Gender Mainstreaming anzunehmen. Ziel ist es, die Qualität der Hilfen durch Einbeziehung von Gender Mainstreaming weiter zu verbessern. Damit wird gleichzeitig ein Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der von Sucht betroffenen Menschen geleistet sowie zur Chancengleichheit der Geschlechter.
Stand: 2004
http://www.dhs.de/web/arbeitsfelder/geschlspezarbeit.phpDie Expertise der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist im Auftrag des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder NRW von der FUMA Fachstelle für Mädchenarbeit NRW erstellt worden. Autorinnen und Autoren sind Cäcilia Debbing, Marita Ingenfeld, Michael Cremers und Michael Drogand-Strud. Die leitenden Fragen der Expertise sind die mögliche Bedeutung von Gender Mainstreaming für die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit in der Jugendhilfe, in Erziehung und Bildung und für die Mädchen- und Jungenarbeit. Darüber hinaus war es für die Autorinnen und Autoren von besonderem Interesse, nach möglichen ersten Ansätzen der Implementierung und Umsetzung in NRW zu fragen und diese auf ihre Wirkungen, ihr Gelingen und ihre Grenzen hin zu betrachten. Stand 2005.
http://www.gender-nrw.de/wDeutsch/material/Expertise_FUMA_1.pdfZiel des Projektes war, Lücken in der Forschung aufzuzeigen und Empfehlungen auszuarbeiten, wie die Geschlechter-Perspektive künftig in die Forschung zum demografischen Wandel einfließen kann. Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) führte das Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch. Die vorliegende 240 Seiten starke Dokumentation mit den Projektergebnissen ist in Dortmund erschienen und als Download abrufbar. Stand Mai 2003.
http://www.sfs-dortmund.de/odb/Repository/Publication/Doc/454/beitrag_aus_der_forschung_band_132.pdfDie Seite des Ministeriums informiert Sie über Gender Mainstreaming und Frauenförderung im Bereich der Wissenschaft und Forschung.
http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/service_fuer_hochschulen/gender_mainstreaming/index.phpDie Europäische Kommission informiert hier über die Definition, Inhalte und Aktivitäten zum Thema Gender Mainstreaming.
http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=418Das Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) in Castrop Rauxel ist vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MGFFI) beauftragt worden, die beiden Großprojekte Zollverein und PHOENIX im Rahmen des Strukturwandels in Nordrhein-Westfalen aus Genderperspektive zu begleiten. Auf der Seite wird das Projekt beschrieben, und es können ein Bericht sowie Newsletter eines im Projektzusammenhang entstandenen Frauennetzwerks herunter geladen werden.
http://www.zfbt.de/gem/gem_in_ziel2grossprojekten.htmDiese Handreichung des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen soll Planerinnen und Planern Anregungen für die stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Mädchen und Frauen im Sportstättenbau geben. Stand April 2007.
https://services.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/download/70759/2007_maedchen_sportstaettenbau.pdfDieser Bericht fasst die Ergebnisse des NRW-Pilotprojekts "Organisationsentwicklung und Gender Mainstreaming im Sport" zusammen und empfiehlt konkrete Umsetzungsschritte für die Einführung von Gender Mainstreaming in Sportverbänden. Neben dem Download gibt es auch eine Printausgabe die sie unter dem folgenden Link bestellen können: http://www.im.nrw.de/imshop/?action=publikationen. Stand 2008.
http://www.im.nrw.de/imshop/shopdocs/brosch_gender_sportverbaende_08.pdfIn dem Forschungsbericht werden die Ergebnisse des Vorhabens "Gender Mainstreaming im Städtebau" im experimentellen Wohnungs- und Städtebau dargestellt. Ziel des Projekts war, erfolgreiche Wege zu ermitteln und aufzuzeigen, wie geschlechtsspezifische Bedürfnisse und Anforderungen in die kommunale Planungspraxis integriert werden können. Die Veröffentlichung ist als Werkstatt: Praxis Heft 44 des Bundesaministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung in Bonn erschienen. Stand 2006.
http://www.bbsr.bund.de/nn_23550/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/ExWoSt/24__29/ExWoSt__26__2,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ExWoSt_26_2.pdfExpertise im Auftrag des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterforschung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Arbeit der Verwaltungswissenschaftlerin Dr. Mara Kuhl betritt für Deutschland Neuland. Diese exemplarische Analyse zeigt auf, welche brisanten Erkenntnisse sich gewinnen lassen, wenn, in einem begrenzten Zeit- und Mittelrahmen mit den verfügbaren Daten genderanalytisch gearbeitet wird und geschlechterpolitisch wichtige Fragestellungen aufgeworfen werden.
Stand: 2010
http://library.fes.de/pdf-files/wiso/07230.pdf