Vorurteile gegen und Benachteiligung von Lesben haben in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft keinen Platz. Dennoch werden Lesben immer noch diskriminiert und sind psychischer, nicht selten auch physischer Gewalt ausgesetzt. Mit einem Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt - gegen Homo - und Transphobie sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von LSBTTI eingeleitet werden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert bereits Aufklärungsarbeit und Antigewaltarbeit sowie fünf psychosoziale Beratungsstellen. Zudem setzt sich das Land für die vollständige rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften sowie die Aufnahme des Merkmals "sexuelle Identität" in Art. 3 GG ein.
