Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
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Ab 2008 müssen Frauen nicht mehr für das Kinderkriegen bezahlen

Private Krankenversicherungen verteilen Kosten von Schwangerschaft und Geburt auf beide Geschlechter

Für Frauen können ab Januar 2008 die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) sinken. Die Kosten für Schwangerschaft und Geburt, die sich bei der PKV jährlich auf rund 350 bis 400 Millionen Euro belaufen, werden dann auf beide Geschlechter verteilt. Bislang wurden dafür nur die weiblichen Versicherten zur Kasse gebeten. Auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), das seit August 2006 in Kraft ist, ist diese Praxis als rechtswidrig eingestuft worden.

Laut allgemeiner Berechnungen wird nun vorhergesagt, dass die Beiträge männlicher Versicherter im Schnitt um 1,5 Prozent steigen, die von in der PKV versicherten Frauen könnten sich um rund ein Prozent verringern. Die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Dr. Astrid Bühren, begrüßt die neuen Beitragsmodalitäten als einen Erfolg im Bemühen um Gleichbehandlung.

(frauennrw.de, 07.01.2008)

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