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Pina Bausch erhält Ehrenbürgerwürde der Stadt Wuppertal

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: "Niemand trägt den Namen der Stadt Wuppertal so in alle Welt wie Pina Bausch"

Pressemitteilung vom 27.04.2008

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als Botschafterin der Stadt Wuppertal in der ganzen Welt hat der nord­rhein-westfälische Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (27. April 2008) in Wuppertal die Choreographin Pina Bausch anlässlich der Verleihung der Wuppertaler Ehrenbürgerwürde gewürdigt. Grosse-Brockhoff: "Faktisch ist Pina Bausch schon lange Ehrenbürgerin der Stadt Wuppertal. Kein anderer trägt den Namen der Stadt Wuppertal so in alle Welt wie Pina Bausch." Teil ihrer Arbeit und Inspirationsquelle für ihr Schaffen sei immer auch ihre Stadt und die Region gewesen, der sie über alle Jahre ihres Wirkens die Treue gehalten habe. Die Verbindung von Internationalität und heimatlichen Wurzeln sei ein besonderer Aspekt ihres bisherigen Lebens und Wirkens.

Grosse-Brockhoff sagte, Pina Bausch sei international zu einem künstlerischen Vorbild geworden, das Maßstäbe setze und überall zu einer Auseinandersetzung mit ihrem Werk fordere. Dass Großes in ihr stecke habe das Land schon vor 36 Jahren erkannt, als es ihr 1972 den Förderpreis des Landes für junge Künstlerinnen und Künstler verliehen habe. Der Staatspreis des Landes folgte 1990.

Das Tanztheater Pina Bausch arbeitet seit über 30 Jahren in der Stadt Wuppertal und im Land Nordrhein-Westfalen. Seit Beginn hat es das Tanztheater und Ballett revolutioniert und mit einer eigenen Kunst­sprache völlig neue Ausdrucksformen geschaffen.

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