Dokumentation der internationalen Konferenz im Rahmen der europäischen Ratspräsidentschaft jetzt erschienen
Im Europäischen Jahr der Chancengleichheit und im Rahmen der europäischen Ratspräsidentschaft haben im April 2007 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik wichtige Aspekte von Gender und Forschung diskutiert. Auf dem internationalen Fachkongress "Gender in der Forschung - Innovation durch Chancengleichheit" in Berlin ging es sowohl um Gleichstellungsstrukturen in Forschung und Lehre als auch um Innovationen in der Forschung durch einen geschlechtersensiblen Blick. Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) hat als Organisatorin der Konferenz nun eine Dokumentation der Reden, Vorträge und Podiumsdiskussionen vorgelegt.
Ergänzend zu dem bereits auf der Konferenzhomepage aufbereiteten Material beinhaltet die Broschüre unter anderem die Zusammenfassungen von zwei Podiumsdiskussionen. Zum Thema Gleichstellungsstrukturen in Forschung und Lehre tauschten sich die hochrangigsten Vertreterinnen und Vertreter deutschsprachiger Wissenschaftsorganisationen und ein Mitglied des Europäischen Parlaments aus. Vor dem Hintergrund der vom Wissenschaftsrat initiierten "Offensive für Chancengleichheit" erörterten sie die Frage, wie dem institutionellen Beharrungsvermögen beizukommen sei.
"Innovation durch Genderaspekte der Forschung" lautete der Titel der zweiten Podiumsdiskussion mit ausgewiesenen Fachleuten der Medizin, der Informatik und der Ingenieurwissenschaften. Die Zusammenfassung besteht aus einer Montage von Zitaten zu fünf thematischen Schwerpunkten: der kleine Unterschied und der "andere" Blick, die Rolle der fachlichen Ausbildung, Kreativstrategien, Forschungsprioritäten und Innovation, Genderforschung als Quelle innovativer Fragestellungen.
(frauennrw.de, 19.05.2008)