Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
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Geschlechterunterschied in der Internetnutzung hat sich vergrößert

Aktuelle Zahlen des (N)Onliner Atlas 2008 liegen vor

2008 sind 42,2 Millionen Personen über 14 Jahren online. Im vergangenen Jahr ist die Gruppe der Internetnutzerinnen und -nutzer damit um drei Millionen Menschen (5 Prozent) gestiegen. Dies geht aus dem (N)Onliner Atlas 2008 hervor, der jetzt in Berlin vorgestellt worden ist. Bei der Erhebung in 2007 lag der Anstieg dagegen nur bei 1,4 Millionen. Entsprechend deutlich ist 2008 der Offliner-Anteil gefallen und liegt jetzt erstmals unter der 30-Prozent-Grenze. Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin weiblichen Geschlechts, haben formal eine geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Im Gegensatz zu den Vorjahren öffnet sich die Männer-Frauen-Schere wieder.

Höhere Zuwachszahlen bei den Männern

Der (N)Onliner Atlas ist eine Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. Im achten Jahr seines Erscheinens ist er mit über 52.000 Interviews deutschlandweit die größte Studie zur Internetnutzung. Zu den Auswertungen gehört regelmäßig auch ein Nutzungsvergleich nach Geschlecht, und hier zeigt sich, dass die Internetnutzung von Frauen und Männern 2008 erstmals wieder leicht auseinander geht. Das prozentuale Verhältnis von männlichen zu weiblichen Onlinern liegt in diesem Jahr bei 53,8 zu 46,2 Prozent, dagegen waren es noch 53,5 zu 46,5 Prozent im Vorjahr. In den vergangenen Jahren konnten die weiblichen Onliner ihren Rückstand in der Internetnutzung durch hohe Zuwachszahlen verringern - so wurde im Jahr 2007 die bis dato geringste Differenz zwischen den Geschlechtern verzeichnet. 2008 sind die Zuwachszahlen der Männer (5,3 Prozentpunkte) aber wieder größer als die der Frauen (4,5 Prozentpunkte). 2008 sind damit 58,3 Prozent aller Frauen und 72,4 Prozent aller Männer online.

Links:

(frauennrw.de, 30.06.2008)

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