Erste Dokumente des zweiten Forums Führungsfrauen sind online
Zum zweiten Mal haben sich im Juni rund 100 Führungsfrauen und -männer der Region getroffen, um Strategien auszuloten, mit denen mehr Frauen in Spitzenpositionen gebracht werden können. Die Entwicklung einer neuen Führungskultur, das Schaffen von Vorbildern und Karriere-Coaching waren dabei die zentralen Themen. Einige Reden sowie die Ergebnisse der Workshops und die persönlichen Commitments von Teilnehmerinnen des Forums sind jetzt online abrufbar.
Die einleitende Talkrunde mit Managerinnen, der Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen und dem Geschäftsführer der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit widmete sich den Chancen durch eine neue Führungskultur und einen Wertewandel in den Unternehmen. In den anschließenden Workshops wurden sowohl dieses Thema als auch die Strategien "Öffentlichkeit/Vorbilder schaffen" und "Karriere-Coaching" weiter vertieft.
Um einen nachhaltigen Prozess in Gang zu setzen, wurden im Rahmen des Forums persönliche Commitments eingeworben, mit denen Einzelne aktives Vorbild sein können. So verpflichtete sich die Einsatzleiterin einer Berufsfeuerwehr im Rahmen des Netzwerks Feuerwehrfrauen e.V. mehr Frauen auf diesen Berufsweg aufmerksam zu machen. Die Chefin eines Personalentwicklungsunternehmens will in monatlichen Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Rollenbilder von Frauen und Männern thematisieren.
Ziel der Initiatorinnen des Forums Führungsfrauen, Birgit Unger und Cornelia Sperling von der RevierA GmbH, ist es, bei der Suche nach neuen Konzepten für mehr Frauen in Führungspositionen die Ideen und Erfahrungen der Unternehmerinnen und Managerinnen selbst zu nutzen. Das Projekt wird vom nordrhein-westfälischen Frauenministerium und der Europäischen Union gefördert. Die Ergebnisse der beiden Foren Führungsfrauen 2007 und 2008 werden in einer Dokumentation zusammengefasst, die im Herbst 2008 erscheint.
(frauennrw.de, 17.07.2008)