Sowohl die Speerwerferin selbst als auch von ihr trainierte behinderte Athletinnen und Athleten treten in Peking an
Die erfolgreiche Speerwerferin Steffi Nerius vom TSV Bayer 04 Leverkusen blickt in diesen Tagen mit doppelter Spannung nach Peking: Im August tritt sie selbst als Mitglied der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen an. Im September starten von ihr trainierte Athletinnen und Athleten bei den Paralympics.
Für ihre konstant starken sportlichen Leistungen in den vergangenen Jahren wurde Steffi Nerius während der diesjährigen deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg mit dem Rudolf-Harbig-Preis ausgezeichnet. Der Preis gilt als die höchste Auszeichnung in der deutschen Leichtathletik. Anfang 2008 wurde ihr der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers verliehen, weil sie in zwei "Halbtagsjobs" erfolgreich ist: mit einem hat sie es dazu gebracht, Europameisterin zu werden, mit dem anderen verhilft sie Menschen mit Behinderungen zu sportlichen Erfolgen.
Bevor sie sich auf den Weg nach Peking macht, haben wir mit Steffi Nerius gesprochen und stellen die Ausnahmesportlerin vor. Lesen Sie ihr Portrait in unserer Reihe "Frauen in NRW".
(frauennrw.de, 17.07.2008)
