Die niederländische Wissenschaftlerin beschäftigt sich mit der Literatur europäischer Autorinnen
Autorinnenschaft, Weiblichkeitskonzepte in der Literatur sowie die Rezeption und Kanonisierung der Werke von Autorinnen sind die Themen von Dr. Suzan van Dijk. Dabei konzentriert sich die niederländische Literaturwissenschaftlerin auf Europa in der Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert. Im Wintersemester hat van Dijk an die Ruhr-Universität Bochum die Marie-Jahoda-Gastprofessur inne.
Die Wissenschaftlerin, die Senior Researcher an der Universität Utrecht ist, kooperiert bereits mit der Bochumer Romanistin Dr. Lieselotte Steinbrügge. Gemeinsam arbeiten sie an dem von Van Dijk geleiteten und von der Nederlandse organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO) geförderten Projekt "New approaches to European Women's Writing". In diesem Projekt wurde unter anderem eine Datenbank zur Rezeption von Autorinnen im europäischen Kontext entwickelt. Die Kooperation mit Professorin Steinbrügge wird während des Aufenthaltes von van Dijk in Bochum durch eine gemeinsame Vorlesung am Romanischen Seminar fortgesetzt. Ihr Titel: Gender und Genre - der französische Roman im 17. und 18. Jahrhundert.
Gemeinsam mit Lieselotte Steinbrügge bereitet Suzan van Dijk zudem eine von der NWO, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) geförderte internationalen Tagung vor. Diese wird am 15. und 16. Mai 2009 im Veranstaltungszentrum der RUB zum Thema "Theorizing narrative genres and gender / Théoriser les genres narratifs et études de genre" stattfinden.
(frauennrw.de, 31.10.2008)