Minister Armin Laschet im Gespräch mit der Nobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi.
Pressemitteilung vom 26. Februar 2009
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:
Minister Armin Laschet startet heute (26. Februar 2009) die neue Veranstaltungsreihe "Augenblicke. Kulturblicke" des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration. "Im Gespräch mit besonderen Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Kunst und Literatur wollen wir eine Brücke schlagen zwischen den wichtigen gesellschaftspolitischen Themen und den ganz individuell geprägten Perspektiven", sagte Minister Laschet heute im Vorfeld der Abendveranstaltung. "In den vielfach hektischen Zeiten des politischen Alltags wollen wir uns einen längeren Augenblick Zeit nehmen, um über den politischen Tellerrand hinaus zu schauen, den Blickwinkel des Anderen kennen zu lernen daraus neue Impulse zu erhalten."
Dr. Shirin Ebadi, die als erste muslimische Frau 2003 den Friedensnobelpreis erhalten hat und mehrfach für ihren Einsatz um Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet wurde, ist die erste Gesprächspartnerin von Armin Laschet. "Ich erwarte einen intensiven Austausch von persönlichen und spannenden Erfahrungen. Wir mögen in vielen unserer Ziele übereinstimmen. Der Weg zur Erfüllung dieser Ziele aber ist geprägt von unseren unterschiedlichen Kulturen, Religionen und der Politik in unseren Ländern", sagte Minister Laschet.
Dr. Shirin Ebadi ist eine engagierte Kämpferin für die Rechte der Kinder, die gleichberechtigte Rolle der Frauen im öffentlichen Leben und für die Einhaltung der Menschenrechte. Laschet: "Es ist beeindruckend, wie sie für diese Ziele gekämpft hat, ein Berufsverbot erhielt und sogar im Gefängnis saß. Mit welcher inneren Haltung man so etwas ertragen kann, möchte ich heute im Gespräch mit Dr. Ebadi erfahren", so Laschet. Einen Hinweis darauf gibt im Vorfeld vielleicht schon der Satz Shirin Ebadis "Lasst uns geduldig sein, wir haben keine andere Wahl".