Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
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Minister Armin Laschet: "Telekom-Quotenregelung richtig, wichtig und sehr beispielhaft!"

Telekom führt 30 Prozent Quote für Frauen in Führungspositionen ein

Pressemitteilung vom 15.03.2010

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

"Es ist äußerst begrüßenswert und sehr beispielhaft, dass die Telekom mit ihrer heute angekündigten Regelung künftig die Frauenquote in ihrer Führungsetage erhöhen will. Damit ist die Telekom das erste und bis jetzt einzige DAX-Unternehmen, das solch ein Zeichen setzt", äußerte heute (15. März 2010) Frauenminister Armin Laschet in Düsseldorf. Das DAX-Unternehmen mit Sitz in Bonn will bis Ende 2015 in den oberen und mittleren Führungspositionen 30 Prozent Frauen setzen.  

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist nach einer neuen Analyse des Wirtschaftsdienstes Hoppenstedt zwar leicht steigend, doch gerade in DAX-Unternehmen ist er mit 9,5 Prozent sehr gering. "Es bedarf solcher Initiativen wie der Telekom AG, um zu weiteren Fortschritten zu kommen."  Einer heute durch das Bundesfrauenministerium veröffentlichten Studie von Sinus Sociovision zufolge ist die Akzeptanz von betrieblichen Zielvereinbarungen bei männlichen und weiblichen Führungskräften der deutschen Wirtschaft hoch. Betriebliche Selbstverpflichtungen werden einer gesetzlichen Quotenregelung klar vorgezogen. "Das lässt erwarten, dass die Maßnahmen der Telekom den notwendigen Rückhalt im Unternehmen finden werden", so Laschet. 

"Besonders freut es mich, dass die Telekom als nordrhein-westfälischer Konzern diesen Schritt gegangen ist. Das macht uns als Land stolz!" sagte der Minister. "Sehr treffend hat es Telekom-Chef René Obermann beschrieben, indem er diesen Schritt als eine 'betriebswirtschaftliche Notwenigkeit' deklarierte", so Laschet. Zudem begrüßte der Minister, dass das Unternehmen gleichzeitig auch sein Programm zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausbauen will. Geplant seien Elternzeit- und flexible Arbeitszeitmodelle sowie eine optimale Kinderbetreuung vor Ort.

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