Austragungsorte in NRW: Bielefeld und Bochum / Ausstellung zur Geschichte des Frauenfußballs im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum
Direkt nach dem Abpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Südafrika startete die U 20-Frauen-WM in Deutschland. Bis zum 1. August kämpfen 16 Teams aus allen Kontinenten zum fünften Mal um eine der wichtigsten Trophäen im Frauenfußball. Die Veranstaltung gilt als Generalprobe für die Frauenfußball WM 2011 in Deutschland. Mit Bielefeld und Bochum liegen zwei der vier Spielorte in Nordrhein-Westfalen. Das Auftaktspiel am 13. Juli in Bochum haben die deutschen Nachwuchsspielerinnen mit 4:2 gegen Costa Rica gewonnen. 23.000 Zuschauerinnen und Zuschauern feuerten im ausverkauften Stadion die U 20-Juniorinnen an. Mit dabei waren auch die Präsidentin des Frauen-WM-Organisationskomitees Steffi Jones, Franz Beckenbauer sowie DFB-Trainerin Silvia Neid und Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft.
Das Endspiel findet am 1. August in Bielefeld statt. Die Spiele werden im Fernsehen auf Eurosport übertragen. Sie können außerdem im Internet bei der FIFA angesehen werden.
Geschichte und Perspektiven des Frauen- und Mädchenfußballs
Parallel zur U 20-Frauen-WM ist im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum eine Ausstellung zur Geschichte des Frauenfußballs zu sehen. Unter dem Titel "Verlacht, verboten und gefeiert" werden Geschichte, Probleme, und Perspektiven des Frauen- und Mädchenfußballs in Deutschland gezeigt. Die Wanderausstellung der Volkshochschule Aachen ist in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung entstanden. In Bochum wird die Ausstelllung exklusiv ergänzt durch private Exponate der amtierenden Frauenfußball-Weltmeisterin Annike Krahn, der Europameisterin von 1989 Petra Landers sowie Ausstellungsstücken aus der Sammlung des DFB.
Sowohl die U 20-Frauenfußball WM-Spiele in Bochum als auch die Ausstellung zum Frauenfußball sind Projekte im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs RUHR.2010.
Weiterführende Links:
(frauennrw.de, 19.07.2010)