"Frauen sind gut für die unternehmerische Selbstständigkeit gerüstet, sie sind hochqualifiziert und verfügen über notwendige Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht", sagte NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens am 28. Februar 2011 bei der Veranstaltung "Netzwerk-Gespräche" im Rahmen des Projekts Unternehmerinnenbrief NRW im Lehmbruck Museum in Duisburg.
Die beiden Landesverbände Schwules Netzwerk NRW e.V. und LAG Lesben NRW e.V. gründeten die ARCUS-Stiftung, die künftig Projekte der lesbischen und schwulen Selbstorganisationen unterstützen, Akzeptanz fördern und Notlagen lindern soll. Ministerin Barbara Steffens sprach anlässlich des Empfangs zur Überreichung der ARCUS-Stiftungsurkunde an die Stiftungsgründer in Düsseldorf.
In einem gemeinsamen Projekt der Bundesagentur für Arbeit und des Arbeitsministeriums werden arbeitslose Frauen mit Zuwanderungsgeschichte als soziale Ansprechpartnerinnen für Migrantenfamilien qualifiziert. Bei Fragen zur Erziehung, Gesundheit, Schule und Ausbildung können sie den Familien Wege zu geeigneten Beratungsstellen, Ämtern oder Institutionen weisen. Zugleich qualifizieren sich die „Stadtteilmütter“ selbst weiter.
250.000 Frauen führen in Nordrhein-Westfalen ihr eigenes Unternehmen. 20 Gründerinnen und Unternehmerinnen, die mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet wurden, stellt die Broschüre „Ausgezeichnet - Unternehmerinnen in Nordrhein-Westfalen" vor. Ziel ist es, den Anteil selbstständiger Frauen, der derzeit bei 30 Prozent liegt, zu erhöhen.
Junge Frauen mit Migrationsgeschichte bleiben beim Einstieg in den Beruf häufig hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Mentoring-Projekt „Neue Wege in den Beruf" soll das ändern. Jetzt fand in Düsseldorf das zweite Jahrestreffen im Rahmen des Projekts statt.
Das landesweite Projekt „Mädchen wählen Technik“ unterstützt Lehrerinnen und Lehrer darin, neue Ideen für die naturwissenschaftlich-technische Förderung ihrer Schülerinnen zu entwickeln und umzusetzen. Für ihre Projekte erhielten jetzt sechs nordrhein-westfälische Schulen den Mädchen-Technik-Preis.
Das Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt junge Mütter und Väter dabei, einen Berufsabschluss zu erreichen, indem sie das Angebot einer stundenreduzierten Ausbildung nutzen. Großes Interesse an diesem Modell zeigten bisher vor allem junge Frauen.
Die Ausstellung im Düsseldorfer Haus der Architekten, die Staatssekretärin Marlis Bredehorst (Foto) am 15. Februar 2011 eröffnete, stellt unter anderem die Hauptpreisträgerin Julia B. Bolles-Wilson sowie die Förderpreisträgerinnen Defne Saylan, Patricia Gola und Shidokht Shalapour von DREIHAUSFRAUEN im Kurzportrait und mit Ausrissen aus ihren Arbeiten vor.
Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt in ihrem Internetangebot eine umfangreiche Sammlung von Beiträgen und Hintergrundinformationen zum Thema "Frauen in Deutschland" bereit. Inhaltliche Schwerpunkte des Dossiers sind die Bereiche Arbeit und Politik.
Die Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen gestartet.
Professor Gerd Glaeske leitet die Forschungseinheit Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. Ergebnisse seiner Forschungen zeigen, dass Patientinnen hohen Alters geringe Chancen haben, richtig versorgt zu werden.
Die dänische Historikerin Pernille Arenfeldt übernimmt ab dem Sommersemester 2011 (Start 1. April) die Marie-Jahoda-Gastprofessur für Internationale Frauenforschung an der Ruhr-Universität Bochum.
Zum Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar ruft UNICEF zu verstärkter Aufklärung auf, um diese jahrhundertealte Tradition zu überwinden. Obwohl die Verstümmelung weiblicher Geschlechtsorgane in den meisten Ländern verboten ist, sind jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen in Gefahr, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Zwar schreibt keine der Weltreligionen diese Praxis vor. Sie gilt aber in vielen Ländern als soziale Norm für Reinheit, Schönheit und Keuschheit.
"FrauenJahr100": Ministerin Barbara Steffens und 34 Frauenorganisationen laden unter diesem Titel zur Feier des 100. Internationalen Frauentags am 19. März 2011 nach Mülheim an der Ruhr ein. "Alle Frauen sind eingeladen mit uns ein Zeichen für eine starke Frauenpolitik in Nordrhein-Westfalen zu setzen", sagt die Ministerin.
Die nordrhein-westfälische Emanzipationsministerin Barbara Steffens zur vorläufigen Absage der Kanzlerin an eine gesetzliche Frauenquote
Die Veranstalterinnen des Internationalen Frauenfilmfestival IFFF Dortmund | Köln konnten für die Jury des nationalen Wettbewerbs für Nachwuchs-Bildgestalterinnen die drei renommierten Kamerafrauen Sophie Maintigneux, Daniela Knapp und Anne Misselwitz gewinnen.
Organisationen, welche Mädchen und Frauen helfen, die mit Zwangsheirat und Gewalt konfrontiert sind, stehen immer häufiger vor der Situation, dass junge Frauen gemeinsam mit einem Partner oder einer Partnerin Schutz suchen. Wie dem Rechnung getragen werden kann, war Schwerpunktthema des vierten Treffens des nordrhein-westfälischen Netzwerks für die Selbstbestimmungsrechte junger Migrantinnen. Es bildete sich eine Arbeitsgruppe, die ein Positionspapier zu diesem Handlungsfeld vorbereitet.