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Frauenfilmfestival gibt Jury für Kamera-Preis bekannt

img_kamera_Yury_Ponomarev_-_Fotolia_com_100Die Veranstalterinnen des Internationalen Frauenfilmfestival IFFF Dortmund | Köln konnten für die Jury des nationalen Wettbewerbs für Nachwuchs-Bildgestalterinnen die drei renommierten Kamerafrauen Sophie Maintigneux, Daniela Knapp und Anne Misselwitz gewinnen.

Pressemitteilung vom 26.01.2011

Bereits zum sechsten Mal veranstaltet das IFFF Dortmund | Köln den nationalen Wettbewerb für Nachwuchs-Bildgestalterinnen. In der Kategorie Spielfilm wird ein Preis in Höhe von 5.000 Euro vergeben, die Gewinnerin in der Kategorie Dokumentarfilm darf sich über 2.500 Euro freuen. Um den Preis konkurrieren Abschlussarbeiten sowie Filme aus den ersten beiden Jahren nach Ausbildungsende von Frauen, die ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben oder hier arbeiten. Das Frauenfilmfestival freut sich, in diesem Jahr drei hochqualifizierte Vertreterinnen aus der ersten Riege der Branche in der Jury begrüßen zu dürfen:

Sophie Maintigneux (Juryvorsitz)

Die Französin ist als freie Bildgestalterin tätig und arbeitete mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Eric Rohmer, Jean-Luc Godard, Helga Reidemeister und Michael Klier zusammen. Den Deutschen Kamerapreis erhielt sie bereits zweimal: 2003 für den Dokumentarfilm „Damen und Herren ab 65“ über ein Tanzprojekt von Pina Bausch (Regie: Lilo Mangelsdorff, D 2002) und 2009 für „Die dünnen Mädchen“ (Regie: Maria Teresa Camoglio). Sophie Maintigneux geht verschiedenen Lehrtätigkeiten nach, u. a. als Professorin für Bildgestaltung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sie ist bereits zum sechsten Mal Mitglied der Dortmunder Kamera-Jury und wird auch in diesem Jahr beim Festival wieder ein Werkstatt-Gespräch zum Thema Bildgestaltung führen, diesmal mit ihrer Mitjurorin Daniela Knapp. Termin: Samstag, 16. April 2011, 11-16 Uhr.

Daniela Knapp

Die gebürtige Österreicherin und studierte Kamerafrau arbeitet seit Jahren erfolgreich als Bildgestalterin für große Kinoproduktionen. Zu den bekanntesten Filmen gehören „Die fetten Jahre sind vorbei“ (Regie: Hans Weingartner, D 2003) und „Emmas Glück“ (Regie: Sven Taddicken, D 2005). Für ihre ideenreiche Kameraarbeit bei „Mein Bruder der Vampir“ (Regie: Sven Taddicken, D 2001) wurde sie mit dem Eastman Förderpreis und beim Filmfestival in Brooklyn / New York für die beste Kameraleistung ausgezeichnet. Nachdem sie zuletzt u. a. mit der Liebeskomödie „Tandoori Love“ (Regie: Olivier Paulus, D/ CH/ A 2008) erfolgreich war, kommt am 3. Februar nun ihre aktuelle Arbeit „Poll“ (Regie: Chris Kraus, D/ A/ EST 2010) in die deutschen Kinos.

Anne Misselwitz

2009 wurde Anne Misselwitz für ihren Diplomfilm „Der Die Das“ (Regie: Sophie Narr, D 2008) beim IFFF Dortmund | Köln mit dem Preis für die beste Bildgestaltung im Bereich Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die vielbeschäftigte Kamerafrau hat zuletzt u. a. den Dokumentarfilm „Wir sitzen im Süden“ (Regie: Martina Priessner, D/TR 2010) in der ZDF-Reihe „Das Kleine Fernsehspiel” realisiert, der seine Premiere auf dem Internationalen Filmfestival Istanbul 2010 feierte und zurzeit auch in einigen deutschen Kinos gezeigt wird.

Förderung des weiblichen Kameranachwuchses

Im Bereich Bildgestaltung, der hohe Teamfähigkeit und kameratechnisches Know-how verlangt, sind immer mehr gut ausgebildete Frauen vertreten. Mit dem Wettbewerb will das Frauenfilmfestival auf neue Talente aufmerksam machen und die jungen Frauen hinter der Kamera bestärken, ihren Berufsweg konsequent weiter zu gehen.

Preisverleihung und Präsentation der Gewinnerfilme

Die Jury gibt ihre Entscheidung am 11. März 2011 bekannt. Die Filme der Preisträgerinnen sind im Programm des Festivals vom 12. bis 17. April 2011 in Dortmund zu sehen. Die Preisverleihung findet am Abend des 17. April statt.

Foto: Yury Ponomarev / Fotolia.com

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