Sozialminister Guntram Schneider stellte eine Studie zur Lebenslage Alleinerziehender vor. Mehr als 90 Prozent der Alleinerziehenden in NRW sind Frauen. Sie sind häufiger erwerbstätig und gehen öfter einer Vollzeitbeschäftigung nach als Mütter in Paargemeinschaften. Die Lebenslage bleibt jedoch schwierig. Viele Betroffene sind von Armut bedroht.
Gut die Hälfte der Teilnehmerinnen an der ersten frauennrw.de-Online-Umfrage im Februar/März 2011 sprach sich für eine staatlich festgelegte Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen aus. Etwa 20 Prozent der Teilnehmerinnen votierten für eine verbindliche, in der Höhe von den Unternehmen selbst festzulegende Quote. Fast 30 Prozent finden, eine Frauenquote für Aufsichtsräte sei überflüssig.
Frauen verdienen nicht nur zu Beginn ihrer Berufstätigkeit weniger als ihre männlichen Kollegen, die Einkommensunterschiede wachsen mit zunehmendem Alter. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will daher in Kooperation mit den Tarifpartnern eine Kampagne zur Entgeltungleichheit starten.
„Equal Pay Day“ am 25. März 2011: Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich fast ein Viertel weniger brutto pro Stunde als Männer.
Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/-innen in Nordrhein-Westfalen erzielten im Jahr 2010 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 44 347 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verdienten Frauen nahezu ein Fünftel weniger als Männer.
Knapp 30 Filme gingen in der vergangenen Woche ins Rennen um den 6. Dortmunder Preis für Bildgestalterinnen. Die dreiköpfige Fachjury – Sophie Maintigneux, Daniela Knapp und Stephanie Hardt – zeigte sich von der Qualität der eingereichten Dokumentarfilme beeindruckt und entschied, den Hauptpreis zu teilen und eine lobende Erwähnung auszusprechen.
Am 19. März 1911 demonstrierten Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz zum ersten Mal gemeinsam für ihre Rechte. Auf den Tag genau 100 Jahre später, also am 19. März 2011, haben Emanzipationsministerin Barbara Steffens und mehr als 30 Frauenverbände aus Nordrhein-Westfalen zu der Feier "FrauenJahr100" in die Stadthalle nach Mülheim an der Ruhr eingeladen. Mehr als 1.000 Frauen sind der Einladung gefolgt.
Justizminister Thomas Kutschaty hat im Bundesrat den nordrhein-westfälischen Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vorgestellt.
Welcher Beruf liegt mir? Die Frage ist oft schwer zu beantworten. Das Magazin „MINT for you“ macht Mädchen auf technische Berufe aufmerksam. Denn wer weiß eigentlich, was Orthopädiemechanikerinnen, Fluggerätemechanikerinnen oder Biotechnikerinnen tun?
Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen Ende Februar nach Köln und diskutierten mit Expertinnen auf der Fachtagung XXelle LIVE rund um das Thema Frauen und Aids.
Zwei Drittel der berufstätigen Frauen waren 2009 in weiblich dominierten Berufsgruppen beschäftigt. Das teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt mit. Der Frauenanteil in Ingenieur- und Sicherheitsberufen stieg im Vergleich zu 1999 an.
Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln vergibt den ersten Dortmunder Dokumentarfilmpreis an Helga Reidemeister. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis – gestiftet von der Sparkasse Dortmund – würdigt das Lebenswerk von Regisseurinnen für ihre Verdienste um den europäischen Dokumentarfilm.
Die erfolgreiche Orientierungsinitiative für Zukunftsberufe lädt Mädchen zum bundesweiten Girls' Day am 14. April 2011 ein. Schon jetzt stehen mehr als 70.000 Plätze in Unternehmen, Forschungszentren und weiteren Einrichtungen unter www.girls-day.de bereit. Auch eine Telefon-Hotline ist eingerichtet.
100. Internationaler Frauentag: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gibt bei der Jubiläumsveranstaltung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Duisburg-Essen das Startsignal für den ersten landesweiten digitalen Recherchepool „Geschlechtergerechte Hochschule“.
Anlässlich des Internationalen Frauentages, der am 8. März 2011 zum 100. Mal stattfindet, erklärt Emanzipationsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf: "Der Internationale Frauentag als jährlicher Gedenktag ist ein Aufruf an alle Frauen zur Solidarität und aktiven Mitgestaltung unserer Gesellschaft."
100 Jahre Internationaler Frauentag am 8. März 2011: Minister Schneider forderte bessere Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen, bessere Berufs- und Karrierechancen und eine geschlechtergerechte Bezahlung.
Daten und Fakten sind wichtig für alle, die in politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen debattieren und Entscheidungen treffen. Mit der Veröffentlichung „Qualifikation und Erwerbsbeteiligung von Frauen in Nordrhein-Westfalen 1997-2008“ liegt jetzt ein Report vor, der diese Themen unter 60 verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und Trends deutlich macht.
Eine Sachverständigenkommission legte das Gutachten „Neue Wege – gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“ vor, das Grundlage des Ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung sein wird. Die Kommission hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Situation von Frauen und Männern im Verlauf unterschiedlicher Lebensphasen untersucht und Handlungsempfehlungen formuliert, um ihnen gleiche Chancen zu ermöglichen.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs bereitete den Weg: Seit 2001 können Frauen in Deutschland bei der Bundeswehr alle militärischen Laufbahnen einschlagen. 17.500 Soldatinnen leisten heute ihren Dienst bei Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst oder der Streitkräftebasis.
Zwei herausragende Künstlerinnen im Bereich Performance sollen in diesem Jahr mit dem Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen gewürdigt werden. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro soll an eine Nachwuchskünstlerin gehen.
Arbeitsminister Guntram Schneider hat die weiter positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt begrüßt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass Frauen von dem Anstieg weniger profitierten als Männer.
Silvia Neid ist zur Welt-Trainerin des Jahres 2010 gewählt worden. Der Fußball-Weltverband FIFA vergab im Januar 2011 erstmalig diese Ehrung. Die Wilnsdorferin zählt zu den erfolgreichsten deutschen Fußballspielerinnen und Trainerinnen. Die Ehrung in Zürich ist ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere.