Seit dem 1. August 2001 bietet die "Eingetragene Partnerschaft" gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einen rechtlichen Rahmen. Emanzipationsministerin Barbara Steffens würdigte das zehnjährige Bestehen des Lebenspartnerschaftsgesetzes als wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen.
Fast allein unter Männern: Die Zauberinnen Alana und Zara Finjell nehmen Trophäen mit von der 13. Deutschen Meisterschaft der Zauberkunst in Leverkusen. Alana wird Deutsche Meisterin der Zauberkunst 2011 und Zara Finjell Beste in der Kategorie „Kinderzauberei“.
Vertreterinnen des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besuchen 2011 weitere 75 Hauptversammlungen deutscher Unternehmen, um als Aktionärinnen ihrer Forderung nach mehr Frauen in Führungs- und Aufsichtsratspositionen Nachdruck zu verleihen.
In ihrem Kurz-Film lässt die landesweite FUMA Fachstelle Gender NRW Mädchen und Jungen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit im Sport zu Wort kommen. Bildungsexpertinnen kommentieren die Aussagen und geben Anregungen zum Weiterdenken.
Birgit Haneklaus wechselte am 1. Juli 2011 vom Wissenschaftsministerium zur Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratulierte der Juristin.
Seit Juni 2011 hat die Bundesbank, die "Bank der Banken" in Deutschland, eine Vorstandsfrau. Die 47-jährige Juristin Sabine Lautenschläger-Peiter ist Vize-Präsidentin des Gremiums.
Die Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW zeigen: Auch 2010 orientierten sich viele junge Frauen in Nordrhein-Westfalen bei der Wahl des Ausbildungsplatzes an tradierten Berufsbildern. Mehr als die Hälfte der weiblichen Auszubildenden konzentrieren sich auf die klassischen zehn von Frauen dominierten Berufe wie medizinische Fachangestellte, Kauffrau, Friseurin oder Einzelhändlerin.
Die Weltmeisterschaft rückt den Frauenfußball ins Rampenlicht. Sportministerin Ute Schäfer möchte die Chance nutzen und noch mehr Mädchen und Frauen für diesen Sport begeistern. Über 318.000 Spielerinnen sind derzeit bereits in nordrhein-westfälischen Fußballvereinen organisiert.
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft händigte am 5. Juli während einer Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei 15 Frauen aus Nordrhein-Westfalen die von Bundespräsident Christian Wulff verliehenen Bundesverdienstorden aus. Erstmals wurden ausschließlich Frauen berücksichtigt.
Noch bis zum 31. August 2011 zeigt das Bonner Frauenmuseum eine Ausstellung mit Werke von Künstlerinnen, in denen sie sich mit der traditionsreichen aber vielfach in Vergessenheit geratenen weiblichen Weisheitsgestalt, der „Sophia“, auseinandersetzen.
Im Rahmen des Programms „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) erhalten Frauen, die Beruf und Familien vereinbaren wollen, Unterstützung bei der Suche nach einem Teilzeitausbildungsplatz. In der Vergangenheit nutzten vor allem alleinerziehende Mütter das Angebot.
Ende Mai 2011 verlieh die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW e.V. auf einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf zum dritten Mal den Augspurg-Heymann-Preis. Er ging an Tanja Walther-Ahrens, die damit für ihr engagiertes Eintreten gegen Homophobie im Frauenfußball geehrt wurde.