Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
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Arbeitsmarktreport NRW 2011. Sonderbericht: Situation der Frauen am Arbeitsmarkt

img_arbeitsmarktreportNRW2011_Frauen_100Die G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH aus Bottrop wertete die vierteljährlich erscheinenden Quartalsberichte zur Entwicklung des Arbeitsmarktes im Hinblick auf die Situation von Frauen aus und fasste die Ergebnisse in einer im Dezember 2011 publizierten Studie zusammen.

Die Zusammenschau der Daten zur Situation von Frauen am Arbeitsmarkt zeigt: In Nordrhein-Westfalen sind noch viele Potenziale ungenutzt. Die Frauenerwerbsquote lag 2010 bei rund 66 Prozent. Das ist die zweit niedrigsten Frauenerwerbsquote im Bundesländervergleich. Die höchste Quote weist das Land Brandenburg auf (78,1 Prozent). Der Bundesschnitt liegt bei 70,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Erwerbsquote der Männer liegt in Nordrhein-Westfalen bei 80,6 Prozent.

Der Bericht macht auch deutlich, dass Teilzeitbeschäftigung vorrangig von Frauen ausgeübt wird. 48 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten mit reduzierter Stundenzahl. 16 Prozent davon stehen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis. Rund 13,6 Prozent der teilzeitbeschäftigten Frauen würden lieber einer Vollzeittätigkeit nachgehen.

Die Erwerbstätigenquote bei den Müttern mit Kindern unter 18 stieg von 2005 bis 2010 um fünf Prozentpunkte auf 62,1 Prozent. Mütter mit Kindern unter drei Jahren sind in Nordrhein-Westfalen zu 39,8 Prozent erwerbstätig.

Der 134-seitige Bericht enthält neben der Beschreibung der Strukturen und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen einen Vergleich mit anderen Bundesländern, sowie Auswertungen nach Regionen und Kreisen bzw. kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen.

(frauennrw.de, 09.01.2011)

 

Link:

"Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitsmarktreport NRW – Sonderbericht 2011", Zusammenfassung und Bericht zum Download auf der G.I.B.-Homepage

 

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